Alexander Eilers (Hg.): Entlassungspapiere. Festschrift zur Emeritierung von Prof. Dr. Ulrich Horstmann. (2015)

Inhalt Im Anfang war das Abschiedswort Ulrich Horstmann Über die Kleine Unsterblichkeit und wie man dahin kommt Ulrich Horstmann Ueber die Kleine Unsterblichkeit Vom Mythos zum Logos – und wieder zurück: Aufsätze, Vorträge, Essays Günter Kunert Wir Untiere – ein Geleitwort Guenter Kunert Wir Untiere Tobias Gabel Über Grenzen, an die Wachen unter ihren Wächtern […]

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Mainländer durch Schopenhauer oder Der Batz(en) als quasi-stellares Objekt. (2016)

Wir feiern einen Untoten und Widergänger. Denn Philipp Batz, der sich vor einhundertvierzig Jah­ren mit Hilfe eines Stricks vom Leben zum Tode beförderte, hört nicht auf, uns als Philipp Mainlän­der zu umgarnen und zu bestricken. Und das Häuflein der Schaulustigen, die sich im April 1876 vor dem Unglückshaus in Offenbach versammelten, überbietet er zu seinem […]

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Mut zur Schwermut. Interview in „Psychologie heute“. (2016)

Herr Horstmann, Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema Melancholie und schrieben 1987 einen Essay für den SPIEGEL zum Thema „Rückzugsgefecht für die Melancholie“. Darin ging es unter anderem darum, dass die Melancholie in unserer Gesellschaft keine Chance hat. Wie ist es heute? Hat sich da etwas verändert? Melancholie ist nie mehrheitsfähig gewesen […]

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Gedicht „Luftikus“ (2016)

Luftikus Windenstart in die Wunscherfüllung. Einmal, ließ ich verlauten, auf geht’s in zwei Bocksprüngen mit den Mauerseglern am Himmel die Wiese weg ein Geburtstagsgutschein macht’s möglich weg die neben dem Startbus unter einer Plane versammelten Flugsportsfreunde jeder der am Ende seiner Tage duldungsstarr wie sie aufs Himmelfahrtskommando hofft sollte verkabelt vorher das hier ausprobieren das […]

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Bibliografie zu Ulrich Horstmann

Literarische Monografien Klaus Steintal (Pseud.): »Er starb aus freiem Entschluß«. Ein Schriftwechsel mit Nekropolis. Hg. u. mit einem Nachwort von U. Horstmann. Obertshausen: Greno, 1976. Wortkadavericon oder kleine thermonukleare Versschule für jedermann. Köln/Leverkusen: Literarischer Verlag Braum, 1977. Nachgedichte. Miniaturen aus der Menschenleere. Grafiken: Egbert von der Mehr. Essen: Homann & Wehr, 1980; Neuausgabe (ohne Grafiken). […]

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Ulrich Horstmanns Website für Egbert von der Mehr (2015)

Seit 1976 zeichnet Egbert von der Mehr seine „Enzyklopädien“. Magritte malte in der Küche. Von der Mehrs Arbeitstisch befindet sich im Schlafzimmer, und der Genius loci rumort in den hier entstehenden Werken, diesen brodelnden Bildkaskaden, in denen Erinnerungsfetzen vorbeifluten, Träume aufwallen, Phantasien emporsieden und die Strudel der Nachtmahre, des Monströsen und Verhexten lauern. Kein Rahmen, […]

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Mit Todesengelszungen: Freisprüche für Selbstmörder von Seneca bis Cioran nebst einem Plädoyer gegen die neue Zwangsjacke. (2015)

Das christliche Abendland hat den Selbstmord verteufelt, die Leichen der Selbstmörder geschändet und ihren Angehörigen übel mitgespielt. Die Heillosen freizusprechen, wie es die hier aufgenommenen Autoren von Seneca über Montaigne, Burton und Hume bis zu Jean Améry und Hermann Burger tun, war bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht ohne Risiko. Aber inzwischen ist die Toleranz […]

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„Das Netz der Netze ist ausgeworfen, denn jedermann sollte interaktiv werden – aber wer im Internet surft, wird hypergelinkt.“ (Ulrich Horstmann)

Untier-Notat von Klaus Luttringer (2015)

„Alle zwei, drei Jahre das Rekapitulieren. Wieder einmal Klarheit schaffen im Kopf. Meistens findet das Ereignis im Sommer statt. Am See. Auf die Wiederbegegnung mit einer Sinfonie des Außergewöhnlichen warte ich immer so lange, bis der kaum fühlbare warme Streichelwind aus Südosten mein altes Holzboot langsam ins knisternde Schilf geschaukelt hat. Ungestört sein für ein […]

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„Imüz-Star“ – „Who’s Who“ entdeckt bislang unbekannten Horstmann-Roman. (2015)

Tatsächlich ist „Imüz-Star“ kein Roman, sondern der Name einer intergalaktischen Strafkolonie der westfälischen Stadt Münster im Roman „Das Glück von OmB’assa“. Als Quelle des untenstehenden Beitrags greift „Who’s Who“ auf einen früheren untier.de-Text zurück, der im Autoren-Eintrag zu Ulrich Horstmann in „NRW Literatur im Netz“ nachgelesen werden kann.  

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Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. (2015, 1985)

Ein Science-fiction-Roman vom Autor des „Untiers“ – eine bitterböse satirische Parabel mit Rundumschlägen auf gegenwärtige Wirklichkeit, der atomare Untergang als Vollendung der sogenannten Intelligenz auf dem Planeten Erde. Ulrich Horstmann. Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1985. Ergänzte Neuauflage unter dem Titel „Das Glück von OmB’assa nebst Das einzig Wahre […]

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Schreibweise. Warum Schriftsteller mehr von der Literatur verstehen als ihre akademischen Bevormunder. (2014)

Literatur- und kulturwissenschaftliche Theorien vermehren sich bei gelehrter Stallfütterung (Lichtenberg) wie die Karnickel. Noch mehr große Würfe aber wollen wir uns nicht an den Hals laden. Was vonnöten wäre, ist vielmehr ein Proliferationsstopp. Die vorliegende Polemik greift dazu auf eine in Verruf geratene Praxis zurück: das Zuhören. Die Schreibweisen, denen wir unser Ohr leihen, sind […]

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