Gedicht „Luftikus“ (2016)

Luftikus Windenstart in die Wunscherfüllung. Einmal, ließ ich verlauten, auf geht’s in zwei Bocksprüngen mit den Mauerseglern am Himmel die Wiese weg ein Geburtstagsgutschein macht’s möglich weg die neben dem Startbus unter einer Plane versammelten Flugsportsfreunde jeder der am Ende seiner Tage duldungsstarr wie sie aufs Himmelfahrtskommando hofft sollte verkabelt vorher das hier ausprobieren das […]

Read More

Bibliografie zu Ulrich Horstmann

Literarische Monografien Klaus Steintal (Pseud.): »Er starb aus freiem Entschluß«. Ein Schriftwechsel mit Nekropolis. Hg. u. mit einem Nachwort von U. Horstmann. Obertshausen: Greno, 1976. Wortkadavericon oder kleine thermonukleare Versschule für jedermann. Köln/Leverkusen: Literarischer Verlag Braum, 1977. Nachgedichte. Miniaturen aus der Menschenleere. Grafiken: Egbert von der Mehr. Essen: Homann & Wehr, 1980; Neuausgabe (ohne Grafiken). […]

Read More

Ulrich Horstmanns Website für Egbert von der Mehr (2015)

Seit 1976 zeichnet Egbert von der Mehr seine „Enzyklopädien“. Magritte malte in der Küche. Von der Mehrs Arbeitstisch befindet sich im Schlafzimmer, und der Genius loci rumort in den hier entstehenden Werken, diesen brodelnden Bildkaskaden, in denen Erinnerungsfetzen vorbeifluten, Träume aufwallen, Phantasien emporsieden und die Strudel der Nachtmahre, des Monströsen und Verhexten lauern. Kein Rahmen, […]

Read More

Mit Todesengelszungen: Freisprüche für Selbstmörder von Seneca bis Cioran nebst einem Plädoyer gegen die neue Zwangsjacke. (2015)

Das christliche Abendland hat den Selbstmord verteufelt, die Leichen der Selbstmörder geschändet und ihren Angehörigen übel mitgespielt. Die Heillosen freizusprechen, wie es die hier aufgenommenen Autoren von Seneca über Montaigne, Burton und Hume bis zu Jean Améry und Hermann Burger tun, war bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht ohne Risiko. Aber inzwischen ist die Toleranz […]

Read More

„Das Netz der Netze ist ausgeworfen, denn jedermann sollte interaktiv werden – aber wer im Internet surft, wird hypergelinkt.“ (Ulrich Horstmann)

Untier-Notat von Klaus Luttringer (2015)

„Alle zwei, drei Jahre das Rekapitulieren. Wieder einmal Klarheit schaffen im Kopf. Meistens findet das Ereignis im Sommer statt. Am See. Auf die Wiederbegegnung mit einer Sinfonie des Außergewöhnlichen warte ich immer so lange, bis der kaum fühlbare warme Streichelwind aus Südosten mein altes Holzboot langsam ins knisternde Schilf geschaukelt hat. Ungestört sein für ein […]

Read More

„Imüz-Star“ – „Who’s Who“ entdeckt bislang unbekannten Horstmann-Roman. (2015)

Tatsächlich ist „Imüz-Star“ kein Roman, sondern der Name einer intergalaktischen Strafkolonie der westfälischen Stadt Münster im Roman „Das Glück von OmB’assa“. Als Quelle des untenstehenden Beitrags greift „Who’s Who“ auf einen früheren untier.de-Text zurück, der im Autoren-Eintrag zu Ulrich Horstmann in „NRW Literatur im Netz“ nachgelesen werden kann.  

Read More

Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. (2015, 1985)

Ein Science-fiction-Roman vom Autor des „Untiers“ – eine bitterböse satirische Parabel mit Rundumschlägen auf gegenwärtige Wirklichkeit, der atomare Untergang als Vollendung der sogenannten Intelligenz auf dem Planeten Erde. Ulrich Horstmann. Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1985. Ergänzte Neuauflage unter dem Titel „Das Glück von OmB’assa nebst Das einzig Wahre […]

Read More

Schreibweise. Warum Schriftsteller mehr von der Literatur verstehen als ihre akademischen Bevormunder. (2014)

Literatur- und kulturwissenschaftliche Theorien vermehren sich bei gelehrter Stallfütterung (Lichtenberg) wie die Karnickel. Noch mehr große Würfe aber wollen wir uns nicht an den Hals laden. Was vonnöten wäre, ist vielmehr ein Proliferationsstopp. Die vorliegende Polemik greift dazu auf eine in Verruf geratene Praxis zurück: das Zuhören. Die Schreibweisen, denen wir unser Ohr leihen, sind […]

Read More

Frank Müller (Hg.): Jenseits der Apokalypse. Hinweise zu Ulrich Horstmann. (2014)

Ulrich Horstmann, Jahrgang 1949, ist Literaturwissenschaftler, Philosoph und Schriftsteller. Als Polemiker und »Untier« bietet der Kleist-Preisträger des Jahres 1988 der Rezeption und Kritik bewusst große Angriffsflächen – auf jeden Fall aber mannigfache Ansatzpunkte für eine produktive Rezeption. Der vorliegende Band eröffnet hier neue Perspektiven, indem er neben der Philosophiekritik philosophisch-literarische Lesarten zum Zuge kommen lässt. […]

Read More

Im Reich der Freiheit. Wechselspiele. (2014)

Dies ist das Ländchen Wohlgemut da herrscht ein frohes Treiben Dem Staatsmann quillt sein Konvolut vor lauter Dankesschreiben Schon Kindern ist so wunderbar daß sie mit Tränen kämpfen und Greise schlucken Pharmaka die Lebenslust zu dämpfen So geht das große Ringelreihn tief in die lauen Nächte wir alle wollen Brüder sein und keiner hält mehr […]

Read More

Schreibweise. Warum Schriftsteller mehr von der Literatur verstehen als ihre akademischen Bevormunder. (2014)

1. Rückmeldung Den akademischen Umgangsformen mit Literatur wird niemand den Status einer experimentellen Wissenschaft zuweisen, und doch gibt es zwei schlichte Gedankenexperimente, die in wünschenswerter Weise zur Klärung von Verhältnissen beitragen, die jeder Familienrichter, ohne mit der Wimper zu zucken, als zerrüttet bezeichnen würde. Man stelle sich also vor, durch einen ebenso flächendeckenden wie unumkehrbaren […]

Read More
Seite 1 von 912345...Letzte »