Abdrift. Neue Essays. (2000)

Man kann exakt Kurs halten und doch Schiffbruch erleiden – wenn man die Strömungen nicht mit einkalkuliert und die Eigenbewegung des Durchkreuzten mißachtet. Horstmanns neuer Essayband „Abdrift“ beobachtet solche Versetzungsbewegungen, bei denen unsere zielsichere Vernunft auf Grund läuft: nach der übertakelten Jahrtausendwende und vor der medizinischen Totaloperation, während eines Anfalls digitaler Visualisierungswut und inmitten der […]

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Göttinnen, leicht verderblich. Gedichte. (2000)

Wenn Nina unter Rotlicht rückfällig wird, die Universitätspräsidentin öffentlich ausliegt und der Musenanruf von einem Callgirl kommt, dann ist Horstmann in seinem frivolen Element. Zu allem leicht Verderblichen hat er den richtigen Draht. Ein Kunstgriff – und die Puppen tanzen. Göttinnen, leicht verderblich. Gedichte. Igel Verlag, Oldenburg 2000.   Pressestimme Nicht nur in seinen Prosatexten, […]

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Rajan Autze/Frank Müller: Steintal-Geschichten (2000)

Auskünfte zu Ulrich Horstmann   Der Kommentarband bahnt überhaupt erstmals einen Zugang zu Horstmanns komplexen Œuvre. Werkgeschichtlich in einer „Poetik des Suizids“ geerdet, erscheint namentlich die vielbeachtete Streitschrift „Das Untier“ in neuem Licht. Besonderes Augenmerk gilt den Wandlungen, die Horstmanns Strohmann und doppelgängerischer Weggefährte Klaus Steintal seit den Frühschriften durchläuft.   Steintal-Geschichten als PDF

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ÖhnerKraller: Horstmann-Portraits (1999)

Die Portraits des Fotografen-Duos Bernhard Kraller und Reinhard Öhner sind in „Wespennest“ Nr. 117: „Bürgerlichkeit“, 1999 erschienen und begleiten dort das „Wiener Portrait XXII“ zu Ulrich Horstmann.     Horstmann-Portraits Wespennest

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Wir bewohnen einen Hinterhof (1999)

Ulrich Horstmann im Gespräch mit Rolf Löchel. In: literaturkritik.de, Nr. 12. Dezember 1999.   Interview als PDF   Ulrich Horstmann, Professor für Anglistik in Gießen, ist seit fünfzehn Jahren einer der produktivsten Grenzgänger zwischen wissenschaftlicher und poetischer Rede. Philosophische Werke gehören ebenso zu seinen Œuvre wie Hörspiele, Theaterstücke, Gedichte, Aphorismen oder Essays. Selbstverständlich veröffentlicht er […]

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„Humanismus sucks“ (1999)

Ulrich Horstmann im Gespräch mit Fritz Ostermayer. FM 4, Januar 1999. (Transcript von René Kaiser)   UH: Ulrich Horstmann FO: Interviewpartner Fritz Ostermayer (Am Anfang des Interviews fehlen einige Sätze, sonst ist das Tonband vollständig wiedergegeben.) (…) FO: Haben Sie mittlerweile im letzten Jahrzehnt die Hoffnung aufgegeben, daß es in naher Zukunft zu dieser finalen […]

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Jeffers-Meditationen oder Die Poesie als Abwendungskunst. (1998)

„Es existiert eine Freude des Freigebens, mit dem man dem nachsieht und nachdenkt, was von Natur aus (menschen)flüchtig ist. Das Handwerkszeug der Philologie wirkt in solchen Fällen oft grobschlächtig und taktlos. Es brauchte behutsamere Umgangsformen. Hoffen wird, daß sie sich wie von selbst aus der Scheu entwickeln, einem Menschen zu nahe zu treten, der auf […]

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Einfallstor. Neue Aphorismen. (1998)

„Das Untier rechnet mit allem ab, nur nicht mit mir. Darin erkenne ich keine Enteignung durch das Lizenzrecht, sondern einen erneuten Beweis seiner Anhänglichkeit.“ Einfallstor. Neue Aphorismen. Igel Verlag, Oldenburg 1998.   Pressestimmen Kein apokalyptischer Reiter in blinkender Rüstung prescht da heran, sondern der Privatmann Horstmann wird greifbar, waidwund und angeschlagen. Die Bombenstimmung des „Untiers“ […]

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Hai Teck und Kabel-Jau Eine Computerschelte. (1997)

In meinem Leben spielt der Computer keine Rolle. Wir koexistieren sozusagen binär, er mit seinem geschlitzten Plastik-Harnisch in Hochglanzanzeigen und ich hinter der ausgestreckten Zunge, die den Finger anfeuchtet, mit dem ich umblättere. Wie man hört, hat ihn der Hai Teck, diese verhaltensgestörte Wiedergeburt des Butt, irgendwo in Kalifornien an Land gesetzt, und zwar auf […]

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Beschwörung Schattenreich. Theaterstücke und Hörspiele 1978 bis 1990. (1996)

„Wir (brauchen) Alptraumwelten, die uns die Hölle heiß machen, und Alptraumtänzer mit luziferischen Choreographien, die uns die Verwirklichung des technisch Machbaren vergällen, weil diese Realisierung nur eine fade Wiederholung, ein stupides Nachstümpern dessen sein kann, was wir längst zwischen Buchdeckeln, in Kinosesseln, hinter Ateliertüren erlebt und gesehen haben. Nur ästhetisch schutzgeimpft haben wir noch eine […]

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