Robert Burton: Anatomie der Schwermut / Anatomie der Melancholie. (2003, 1991, 1988)

„Monströs und verwunderlich erscheint Burton nicht das Vergeblichkeitsgefühl des Melancholikers, sondern gerade der Illusionismus der Realitätstüchtigen, die Selbstüberhebung und Selbstauratisierung der Sieger, Macher und Kulturheroen.“

Robert Burton: Anatomie der Melancholie. Über die Allgegenwart der Schwermut, ihre Ursachen und Symptome sowie die Kunst, es mit ihr auszuhalten. Aus dem Englischen u. mit einem Nachwort von Ulrich Horstmann. Zürich: Artemis & Winkler, 1988.

Neuausgabe München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1991.

Neuausgabe u. d. Titel „Anatomie der Schwermut“ Frankfurt a.M.: Eichborn, 2003.

 

Pressestimmen

Ausgehend von der 6. Auflage von 1651 (…) präsentiert Horstmann in heutiger Sprache das erste von insgesamt drei Büchern des Originals, und auch dieser Teil wurde nochmals erheblich gekürzt. Dennoch ist in diesem gestrafften Drittel des Gesamtwerkes nichts von seiner Kraft genommen worden, im Gegenteil: Horstmanns Mut zur sprachlichen Aktualisierung schüttelt dem Staub der Jahrhunderte von diesem Bestiarium aller melancholischen Leidenschaften und öffnet es damit auch Lesern, die nicht das Glück (oder das Pech) haben, anglistische Fachgelehrte zu sein. Im übrigen kann sich der Geselle (Horstmann hat 1985 einen Essay über das „angeschwärzte Gefühl“ Melancholie veröffentlicht) bei seinem Verfahren auf den Meister selbst berufen, der sich über „vertrottelte Anmerkungshuber“ und skrupelgeplagte Textrestauratoren lustig macht und an die Erfordernisse des eigenen Lebens erinnert.

Bruno Preisendörfer: Weltgemälde der Schwermut. In: Der Tagesspiegel, 15.3.1988. (Zu: Robert Burton: „Anatomie der Melancholie“)

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Immer wieder glaubt man Arthur Schopenhauer zu lesen, wenn man sich mit Burton einläßt. Vielleicht hat das auch Karl Marx gespürt, der (…) eine geheime Neigung besaß für jenen so unmarxistischen Schopenhauer. Sonderbarerweise befindet sich in Schopenhauers Nachlaß, der so viele Gedanken zur Melancholie enthält, nicht der mindeste Hinweis auf die „Anatomie der Melancholie“. (…) Die vorliegende Neuübersetzung und vor allem Erstübersetzung des ersten Teils dieser „Anatomie der Melancholie“ durch Ulrich Horstmann will bewußt den Gedankengang sprachlich aktualisieren, worüber man streiten kann. Trotzdem ist es authentischer Burton, bestätigt durch analoge Ausfälle des Prinzen Hamlet und ähnlicher Verse in Shakepeares Sonetten, wenn man Burton liest (…). Robert Burton ist ein erstaunlicher Diagnostiker. Er begreift die Melancholie, die er keineswegs nobilitiert, sondern als Gefahr für Gesellschaft und Individuum versteht, als ein psychophysisches Phänomen, das zur Selbstzerstörung und zur Weltzerstörung führen muß. Zuletzt aber hat Burton wohl, mit fast dreiundfünfzig Jahren, Hand an sich gelegt.

Hans Mayer: Wer sich heute mit ihm einläßt, glaubt immer wieder, er lese Schopenhauer. In: Die Weltwoche, 14.4.1988.

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Das Werk des (bis dahin eher dilettierenden) Schriftstellers und Theologen Robert Burton, der sich hinter dem Pseudonym (Democritus junior) verbarg, war bis zu seinem Lebensende (1640) auf rund 1300 Seiten angewachsen; ungeachtet der weltverachtenden Geste seine Autors, eines unverheirateten Gelehrten und Bücherwurms in Oxford, avancierte es noch zu seinen Lebzeiten zu einem überaus erfolgreichen Buch. Burtons Verleger verdiente ein Vermögen, wie der Anglist und Essayist Ulrich Horstmann – der den ersten Band der Burtonschen „Melancholie“ (leicht gekürzte Version) sprachlich prall, satt und barock übersetzt hat – im Nachwort zu berichten weiß. (…) Burton wollte kein Buch über die Melancholie schreiben, sondern eines gegen sie; allein dieser Abstand vom Heute macht die Lektüre schon reizvoll. Zu bedauern bleibt, daß es der Herausgeber verabsäumt hat, den reichen Teppich an Zitaten von bekannten, aber auch wenig bekannten Autoren (von der Antike bis zur Renaissance) für den heutigen Leser zu erklären.

Wolfgang Müller-Funk: Robert Burton, ein Anatom der Melancholie. In: Die Presse, 23./24.7.1988.

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Die „Anatomie“ ist eine gigantische Kompilation aus Zitaten des seinerzeitigen Wissensschatzes. Sie ist ein Handbuch jenes Siechtums, Leben genannt. Bei der Nennung gesellschaftlicher und politischer Missstände als Krankheitserreger wagt sich Burton oft weit vor. Horstmanns schlichte Übersetzung setzt auf Aktualität und Allgemeinverständlichkeit des Stoffs. In seinem Kommentar richtet er sich offen gegen ein „psycho-pathologisch verengtes und verkümmertes Melancholieverständnis. Das nämlich redet da von krankhafter Geistesverwirrung und endogener Depression, wo es jemandem wie Schuppen von den Augen fällt, wo die rosarote Brille in Stücke geht und die Heillosigkeit der Welt und des eigenen Daseins zudringlich werden. Solches Wegdiagnostizieren von Einsicht war Burtons Sache nicht.“ (…) In Burtons Schlusskapitel über „Heilungschancen“ hat einzig der Suizid Bestand. Nachdem er seinen geneigten Leser aufs Beredtsamste fast in den Selbstmord getrieben hat, besinnt er sich auf der vorletzten Seite auf seinen ehrenwerten Beruf und zieht die christliche Notbremse. Reine Formsache. Gott sei uns allen gnädig.

Michael Kunkel: Wenn die rosarote Brille, heissa!, in Stücke geht. „Anatomie der Schwermut“: Das Melancholie-Buch des englischen Theologen Robert Burton (1577-1640) in der Anderen Bibliothek. In: Basler Zeitung, 15.2.2004.

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Irgendwie scheint alles nicht besonders gesund zu sein. Zu viel Bewegung, zu wenig Bewegung, zu viel Essen, zu wenig, zu viel Gesellschaft, zu wenig, zu viel Luft, zu wenig. Alles kann eine der gefährlichsten Krankheiten der Welt hervorrufen: die Melancholie. Vor 400 Jahren hat ein englischer Theologe systematisch alles beschrieben und seziert, Wodurch die Schwermut entstehen kann. Und was es alles für Arten von Melancholie gibt, manche führt zur Ekstase, manche zum Tod. Am schönsten ist vielleicht noch die Schwermut der Liebe. Burtons Essay ist ein dickes Buch geworden. Aber es ist weit mehr als ein psychologisch-medizinisches Kompendium – bis heute. Es ist eine Phänomenologie einer Welt und, wie ein ferner Bruder von Montaignes „Essais“, die 1580 erschienen, ein Werk der Skeptik und der Weltdurchdringung, ein Versuch über das Leben und die missratenen Versuche der Menschheit, doch noch irgendwie glücklich zu werden. Und modern ist es immer noch, teilweise, denn es geht auch um Sex, Politik und Ernährung, um Moden und den Einfluss des Mondes, Schlaflosigkeit, Armut und Sport. Zu viel oder zu wenig; es ist alles schlecht.

Unleidlich. In: Stuttgarter Zeitung, 20.2.2004.

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Burtons mit über 1000 klassischen Zitaten durchsetztes Werk ist zugleich gelehrte Innenansicht und unterhaltsame Sittengeschichte der Schwermut. Sein Erklärungsmuster der Melancholie als einer Überproduktion von schwarzer Galle in der Milz mag überholt sein. Und doch ist es in seiner körperlich-seelischen Gesamtschau aktuell: Denn damals wie heute kommt es auf die innere Haltung der Betroffenen an, wenn mal wieder die Heillosigkeiten der Welt und des eigenen Daseins zudringlich werden. In der auf leichte Lesbarkeit angelegten Übersetzung Ulrich Horstmanns wurde das englische Original um ein Drittel verkürzt.

Jan-Hendrik Wulf: Heilsame Hämorrhoiden. In: Berliner Zeitung, 23.2.2004.

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Burtons Buch ist ein gelehrter Husarenritt durch Philosophie, Theologie, Medizin und Literatur, von den alten Griechen aufwärts. Die medizinischen Abhandlungen sind noch tief in der mittelalterlichen Säftelehre verwurzelt und vor allem eine anregende Gegenlektüre zur neueren – oft nicht weniger unschlüssigen – Wellness-Literatur. Aktueller ist Burton aber, wenn er seinen melancholischen Blick auf das Getümmel der Karrieristen, Heuchler und Emporkömmlinge richtet, die ihm das Leben schwer(mütig) machen. Hier wird Melancholie zur Weltanschauung. Angesichts der unausweichlichen Sterblichkeit erscheint das Leben ebenso traurig wie lächerlich. Indem er diese Einsicht zur psychischen Grundverfassung werden lässt, schafft sich Burton Freiraum, um den Vorgängen in Kirche, Staat, Adel und Geldadel mit spöttischer und scharfsichtiger Distanz zu begegnen. Als Skeptiker verwahrt er sich freilich vor dem Gegenentwurf einer besseren Welt und belässt es bei Feststellungen: „Kaum stehen drei zusammen und reden kommt es zum Kräftemessen, zu Parteiungen und Allianzen, und flugs entsteht Streit, Missgunst, Hader in ihrer Mitte“. Burton zog übrigens auch die Konsequenzen aus seinen Lehren. Er änderte sein Leben auch nach dem Erfolg nicht und arbeitete bis zu seinem Tod weiter zurückgezogen an seinem Lebenswerk, wie man im Essay von Übersetzer Ulrich Horstmann erfährt. Gelebter Skeptizismus, vor langer Zeit durchlebt, bis heute aktuell. Ein intellektuelles Vorbild.

Gregor Hochrieser: Depression als Weltanschauung. Austria Presse Agentur, 3.3.2004.

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Ulrich Horstmann hat 1988 im Züricher Artemis Verlag eine Neuübersetzung eines Teils der Anatomy of Melancholy veröffentlicht. Jetzt hat Hans Magnus Enzensberger sie in seiner „Anderen Bibliothek“ im Eichborn Verlag wieder aufgelegt. Auch Horstmann hat Burton auf eine sehr persönliche Weise gelesen. Für ihn ist Burton der Autor eines die Zeiten überdauernden Traktats, dessen common sense und innere Unabhängigkeit uns noch heute ansprechen. Burton ist für jeden Melancholiker ein Zeitgenosse. Man kann dieser Lesart andere entgegensetzen und muss nicht mit jeder Wertung einverstanden sein, die der Gießener Anglist in seinem Nachwort äußert. Widerlegen kann man ihn nicht, weil Burton sich auf Eindeutigkeiten nicht festlegen lässt. Horstmanns Auswahl und Übersetzung behaupten sich neben den bereits vorliegenden deutschen Ausgaben von Peter Gan und Werner von Koppenfels, die andere Schwerpunkte in Auswahl und Kommentar setzten. Horstmann hat einen mäandernden, zwischen Latein und Englisch springenden Text geglättet und in zeitgerechter Einsprachigkeit präsentiert. Mit Erklärungen und Anmerkungen des Herausgebers wird der Leser nicht beschwert. Auf alles muss er sich selbst seinen Reim machen. Keinem Verlag kann zugemutet werden, das mehr als 1000 Seiten umfassende Riesenwerk Burtons in seiner Gesamtheit in einer deutschen Übersetzung vorzulegen. Auch diese Auswahl der Anatomy wird ihre Leser finden.

Wolf Lepenies: Sag zum Abschied leise Servus. Lesefreuden: Robert Burtons „Anatomie der Schwermut“. In: Süddeutsche Zeitung, 29.3.2004.

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Fast zeitgleich mit einer erschwinglichen englischen Gesamtausgabe der „Anatomy of Melancholy“, die von der „New York Review of Books“ initiiert wurde, legt der Eichborn Verlag in seiner bekannten Reihe „Die Andere Bibliothek“ nun eine ausgewogene, sorgfältig übersetzte Auswahl dieses voluminösen philosophischen Klassikers vor. Ulrich Horstmann, der Verfasser des nicht unumstrittenen Werkes „Das Untier“, erweist sich als kongenialer Übersetzer und bereichert den Text auch mit einem so witzigen wie klugen Nachwort. In Horstmanns Essay mit dem Titel „Die schöne Kunst der Kopfhängerei“ tritt uns Robert Burton (1577 bis 1640) sehr viel lebendiger entgegen, als in den bisher üblichen, spärlichen Angaben zum Leben dieses Autors.

Thomas Ballhausen: Burton: Die Anatomie der Schwermut. Robert Burtons „Anatomie der Schwermut“ wurde neu übersetzt. In: Wiener Zeitung, 23.4.2004.

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Burton ist kein Analytiker, der sich auf dem direkten Weg bis zum Ziel durchbeißt, sondern ein Sammler, der sich von der Synthese ernährt. Er fädelt seine Funde, Gedanken und Beobachtungen nicht durch das Nadelöhr einer Spezialuntersuchung, so daß am Ende vom Leben nur ein grauer Faden bliebe. Die Melancholie ist ja keine Krankheit, die sich klinisch isolieren und mit Tabletten und Therapien abschaffen läßt. Ein Blick aus dem Fenster – und Burton wundert sich, daß ein Mensch noch fröhlich ist bei all den bedrückenden Erfahrungen und bitteren Erkenntnissen, denen er nicht auszuweichen vermag. Die es dennoch sind, die weiter blind und taub die Köpfe, Gläser, Röcke heben, die werden irgendwann von ihrer Maßlosigkeit zur Strecke gebracht und von der Schwermut überwältigt werden. Die Einsicht, daß der Zustand der Welt trübsinnig machen kann, mag heute den noch von guter Laune aufgeblähten Lesern als ein Gewinn der Lektüre winken. Unser melancholischer Nachbar aber wird Robert Burtons Buch wahrscheinlich wegen dessen freundlich gestimmter Menschenkunde schätzen; die anekdotenreich genug ist, um eine Weile vor dem restlosen Verzweifeln zu schützen: Dem wahrhaft Trübseligen winkt als Erlösung nur der Tod. Er weiß dank Burton, daß er mit seinem Leiden seit Jahrhunderten nicht alleine ist, ja, daß er damit gerade gut in die Welt hineinpaßt.

Eberhard Rathgeb: Nur noch Hühner gackern nach Glück. Robert Burtons Melancholiereißer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.5.2004.

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So lernen wir den Melancholiker Burton durch die Brille Horstmanns schließlich neu kennen. Zu Horstmanns Burton-Lesart gehört neben der Betonung der Randständigkeit und des Abgeschriebenseins des Schwermütigen und seiner originären Leistung, der „Initiation in das Große Umsonst“ gegenüber allen psychiatrischen Ausgrenzungsversuchen, am Ende auch die Auswahl selbst. Als bekennender Melancholiker möchte Horstmann dieses Leiden möglichst unmittelbar erfahrbar machen. Deswegen fallen die von Burton in „Buch II“ vorgestellten Heilverfahren bei ihm kurzerhand durchs Raster. Aus dem gleichen Grund verzichtet er auf einen textkritischen Apparat und lässt seinem Säulenheiligen stattdessen lieber eine handfeste, pralle Sprache angedeihen. Weil dies so ist, liest jeder, der Burton liest, immer auch ein bisschen Horstmann, der bei Burton in die Schule gegangen ist. Die Literaturwissenschaft nennt das „Nachdichtung“. Man könnte aber auch von Veredelung sprechen.

Frank Müller: Heillosigkeit der Welt. Ulrich Horstmann übersetzt Robert Burtons „Anatomie der Schwermut“. In: literaturkritik.de, 6. Jahrgang, Nr. 4, April 2004, S. 298-300.

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Das zeitgemäße Wort lautet Depression. Nobler klingt schon die Bezeichnung Schwermut. Wer seine Niedergeschlagenheit aber wirklich begrifflich adeln will, attestiert sich Melancholie. Das ist die Art Trübsinn, die nicht bloß das subjektive Stimmungstief meint, sondern ein höherwertiges Leiden an Mensch und Welt. Man hat entsprechende Bilder vor Augen: Geistvolle Männer, die Faust grübelnd gegen die Stirn gestemmt, ein rinnendes Stundenglas zur Seite, das Gerippe des Sensenmanns winkt im Hintergrund. (…) Es ist eine Welt verschütteter Gelehrsamkeit. Ulrich Horstmann hat darauf verzichtet, sie mittels eines Kommentars zu erschließen. Damit hat er sich viel Mühe gespart und kann sich zugleich besten Gewissens auf Burton berufen, der das Tun der Philologen mit Spott bedachte: Kommentare seien „Latrinen der Besserwisserei“, geschrieben von „vertrottelten Anmerkungshubern“. Tatsächlich hat das Buch ja auch deshalb bis heute überlebt, weil es viel mehr ist als eine scholastische Abhandlung: ein Lamento von vitaler Unmittelbarkeit, ein Kompendium des Weltekels. Es besticht durch grandiose Beredsamkeit, Witz und bildkräftigen Ausdruck. Horstmanns Übersetzung lässt den fast 400 Jahre alten Text überraschend frisch klingen. Heute rückt man der Depression mit Serotoninhemmern und Elektrokonvulsionstherapie auf den Leib, Burton kurierte sich mit Feder und Tinte. (…) Daraus ergibt sich allerdings ein Widerspruch, denn die Melancholie definiert sich gerade dadurch, dass sie allen Willen zur Tat im Keim erstickt. Still und starr ruht die Seele. Wie hat man sich dann aber die Produktivität Burtons zu erklären? Es wird vermutet, dass er erst in der manischen Hochstimmung, die auf die melancholische Lähmung folgte, zum Schreiben über die Schwermut gekommen sei. Die Depression ist der Inhalt, die Manie jedoch der Antrieb seines Werkes. Burton weiß, dass eine endgültige Heilung der Melancholie unwahrscheinlich ist. Zwar gebe es Spontanheilungen durch Nasenbluten. Ansonsten aber sei viel erreicht, wenn man zu einem Waffenstillstand mit dem Leiden komme.

Wolfgang Schneider: Oh Gott, wie geht’s mir schlecht. Prozac? Kokain? Opium? Versuchen Sie’s doch zur Abwechslung mal mit Robert Burton und seiner „Anatomie der Melancholie“. In: Die Welt, 3.7.2004.