Horst-Ulrich Mann (Pseud.): Kampfschweiger. Gedichte 1977-2007. (2011)

Der verkappte Mann Eine Vorbemerkung von Klaus Steintal Zu Lebzeiten (1949–2008) firmierte er als Ulrich Horstmann, machte sich nach jugendlichen Stürzen vom hohen Roß auf die akademische Ochsentour und brachte es bis zu einer Professur an einer hessischen Provinzuniversität samt zwanzigjähriger Anwartschaft auf eine halbe Sekretärinnenstelle. „Ich habe mich“, teilte er mir eines Tages fast […]

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Interviews 1999-2010 (Audio)

Humanismus sucks Ulrich Horstmann im Gespräch mit Fritz Ostermayer FM 4 (Sender des ORF), 1999 Abspielen Transcript J – ein Halbweltroman Ulrich Horstmann im Gespräch mit Uwe Frenzel Radio Unerhört, 1. März 2002 Track 1: Abspielen Track 2: Abspielen Track 3: Abspielen Track 4: Abspielen Track 5: Abspielen Track 6: Abspielen Track 7: Abspielen Track […]

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Die Aufgabe der Literatur oder Wie Schriftsteller lernten, das Verstummen zu überleben. (2009)

Schriftsteller wollen immer schreiben, denkt man. Doch es gibt Ausnahmen: Dichter, die das Schreiben aufgegeben haben. Warum? Und wie kommen sie damit zurecht? Ulrich Horstmann porträtiert diese ungewöhnlichen Menschen (von Hölderlin über Rimbaud bis Salinger und Hildesheimer) und untersucht die unterschiedlichen Motive und Strategien des Verzichts. Die Aufgabe der Literatur oder Wie Schriftsteller lernten, das […]

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Die Aufgabe der Literatur. Wie Schriftsteller lernten, das Verstummen zu überleben. (2009)

Einleitung und Vorspiel des Gioacchino Rossini Daß Literatur neben ihrer Unterhaltungsfunktion immer auch zu belehren habe und Instruktion und Kurzweil hier also in demselben rhetorischen Prachtgeschirr gingen, war schon die Überzeugung der Antike. Horaz hat sie auf die klassische Formel „aut prodesse volunt aut delectare poetae“ gebracht. Aber obwohl es wohl kaum einen langlebigeren und […]

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„Flugkünstler“ – Plastik von Walter Gebert (2008)

Mein ‚Anschauungsobjekt’ nimmt auf eine, ich möchte sagen, sehr persönliche Weise auf Ulrich Horstmanns Roman Rückfall Bezug. Der Vogel hier ist ein Mauersegler. Der Mauersegler ist ein außergewöhnlicher Flugkünstler, so auch der Titel dieser Plastik. Er spielt in dem Roman und auch sonst bei Ulrich Horstmann eine zen­trale, vorder- und hintergründige Rolle. An ihm hängt […]

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Das Larkin-Projekt. Probeläufe einer hybriden Gedicht-Lektüre. (2007)

Dies ist eine literaturwissenschaftliche Publikation und Provokation. Sie unternimmt – am Beispiel Philip Larkins – den Versuch, die konventionelle Interpretationspraxis zu substituieren durch das Zusammenspiel von Übersetzung und (kurzem) Kommentar. Damit grenzt sie ihren Geltungsanspruch zunächst auf ein bestimmtes, aber sehr umfangreiches Textkorpus ein: das fremdsprachige Gedicht. U. Horstmann: Das Larkin-Projekt. Probeläufe einer hybriden Gedicht-Lektüre. […]

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Rückfall. Roman. (2007)

Ulrich Horstmann, nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Erfinder, ist von der Rolle. Verknüpfungswahn, diagnostiziert die Psychiatrie und zieht den Hochschullehrer aus dem akademischen Verkehr. Macht nichts, denn der Zwangspensionär hat anderweitig noch ein Hühnchen zu rupfen, mit seinem Urgroßvater nämlich, der 1887 verwitwet und unter Hinterlassung von vier kleinen Kindern aus der Weltgeschichte verschwunden […]

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Rückfall. Roman. (2007)

Ulrich Horstmann, nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Erfinder, ist von der Rolle. Verknüpfungswahn, diagnostiziert die Psychiatrie und zieht den Hochschullehrer aus dem akademischen Verkehr. Macht nichts, denn der Zwangspensionär hat anderweitig noch ein Hühnchen zu rupfen, mit seinem Urgroßvater nämlich, der 1887 verwitwet und unter Hinterlassung von vier kleinen Kindern aus der Weltgeschichte verschwunden […]

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„Das Untier“ – Holzskulptur von Peter Myrdal (2006)

Peter Myrdal ist ein deutsch/norwegischer expressionistischer Künstler. Er arbeitet mit Elementen von Reduktion, Deformation, innerem Ausdruck, sozialer Kritik und sieht sich in der Tradition von Hermann Scherer, Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys. Meistens arbeitet Peter Myrdal mit verschiedenen Holzarten , gelegentlich mit Bronze. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind oft philosophische Fragestellungen. Aktuell lebt er mit seiner […]

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Hoffnungsträger. Späte Aphorismen und ein Entlassungspapier aus dem Dreißigjährigen Krieg. (2006)

„Es gibt die große und die kleine Unsterblichkeit, d.h. die Revokation des Todes durch das Andenken der Nachwelt und sein Unterlaufen über den multiplen Exitus. Totgesagte leben länger …“ – Ulrich Horstmann (1949-2004) hat bisher drei Bände mit Aphorismen veröffentlicht. „Hoffnungsträger“ ist seine erste posthume Publikation. Hoffnungsträger. Späte Aphorismen und ein Entlassungspapier aus dem Dreißigjährigen […]

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Hoffnungsträger. Späte Aphorismen und ein Entlassungspapier aus dem Dreißigjährigen Krieg. (2006)

Bodenständig und Ortswechseln abhold kann man aus zwei ganz unvereinbaren Gründen sein: aus bornierter Bequemlichkeit oder aus Xenophilie. Die zweite Gruppe reist allein deshalb nicht ab, weil sie zu Hause immer schon im Ausland ist. * Zum Schinkenklopfen. „For the benefit of mankind“ segnete der Wissenschaftsprophet Francis Bacon ab. Sprach’s und verschied über einem ausgenommenen […]

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J. M. Coetzee. Vorhaltungen. (2005)

J. M. Coetzee (…) wurde von der internationalen Kritik aufgebaut. Horstmanns Studie fragt nach den Gründen und Interessen. Gleichzeitig werden die Vor-Haltungen und Vorgaben betrachtet, aus denen heraus Coetzee schreibt und von denen er sich nur mühsam befreien kann. Die Sozialisation im von Apartheid geprägten Südafrika ist eine solche Hypothek, nicht anders als die Doppelexistenz […]

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