Einfallstor. Neue Aphorismen. (1998)

„Das Untier rechnet mit allem ab, nur nicht mit mir. Darin erkenne ich keine Enteignung durch das Lizenzrecht, sondern einen erneuten Beweis seiner Anhänglichkeit.“ Einfallstor. Neue Aphorismen. Igel Verlag, Oldenburg 1998.   Pressestimmen Kein apokalyptischer Reiter in blinkender Rüstung prescht da heran, sondern der Privatmann Horstmann wird greifbar, waidwund und angeschlagen. Die Bombenstimmung des „Untiers“ […]

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Beschwörung Schattenreich. Theaterstücke und Hörspiele 1978 bis 1990. (1996)

„Wir (brauchen) Alptraumwelten, die uns die Hölle heiß machen, und Alptraumtänzer mit luziferischen Choreographien, die uns die Verwirklichung des technisch Machbaren vergällen, weil diese Realisierung nur eine fade Wiederholung, ein stupides Nachstümpern dessen sein kann, was wir längst zwischen Buchdeckeln, in Kinosesseln, hinter Ateliertüren erlebt und gesehen haben. Nur ästhetisch schutzgeimpft haben wir noch eine […]

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Ted Hughes: Gedichte. (1995)

Ted Hughes, geboren 1939, ist nicht selten zum Tierdichter verharmlost oder aber als Verherrlicher des Gewaltsamen und Gewalttätigen angefeindet worden. Inzwischen allerdings gilt er der Kritik als der „originellste und bedeutendste Lyriker“ seiner Nation. Die hier vorgelegte Auswahl vermittelt einen Eindruck von der Bandbreite seines Schaffens und stellt zugleich die entscheidenden Entwicklungsschritte von „The Hawk […]

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Konservatorium. Geschichten über kurz oder lang. (1995)

In einem Konservatorium werden Partituren zum Klingen gebracht – Kompositionen ganz unterschiedlicher Länge, Stücke aus den verschiedensten Epochen. Auch Horstmann spielt sich durch die Zeiten und Stile. Seine Geschichten beginnen bei den Sammlern und Jägern und enden jenseits der Zivilisation. Dazwischen wird Homo sapiens laut mit seiner Erkennungsmelodie, den Flötentönen und Abgesängen. Konservatorium. Geschichten über […]

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Jonathan Swift: Ein Tonnenmärchen. (1994)

Jonathan Swift gilt als einer der größten Satiriker, wofür sein „Tonnenmärchen“ („A Tale of a Tub“) ein markantes Beispiel ist: „geschrieben zur allgemeinen Verbesserung der Menschheit“ und ausgerichtet „gegen Mißstände und Auswüchse im Bereich der Gelehrsamkeit und der Religion“. Jonathan Swift: Ein Tonnenmärchen. Übersetzung von Ulrich Horstmann. Reclam Verlag, Stuttgart 1994.

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Infernodrom. Programm-Mitschnitte aus 13 Jahren. (1994)

Willkommen unter der Schädeldecke. Im Vergnügungspark Großhirn. Treten Sie näher. Treten Sie ein. Das Spiegelkabinett der geheimen Wünsche, die Geisterbahn böser Ahnungen, die Raupe des Fortschritts erwarten Sie. Und für die Abgebrühten und Schwindelfreien – Horstmanns „Infernodrom“: Ideenlooping, Sturz aus allen Wolken, gnadenlose Fliehkräfte, doppelter Magenbitter an der Bar jeder Vernunft. Pro Person ein Gedankenlos […]

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English Aphorisms. (1993)

„Wenn der Herausgeber es ernst meint mit seiner Lobrede auf das vogelfreie, asystematische, zugleich vor- wie nachwissenschaftliche Denken, muß er den Nutzen seiner eigenen Anstrengungen nicht nur in Zweifel ziehen, mein er muß widerrufen und ins gegnerische Lager überlaufen. Was ich hiermit öffentlich und mit fliegenden Fahnen tue. Auf ihnen steht der Satz des späteren […]

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Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. (1992)

In seiner Art ist „Das Bildnis des Dorian Gray“ ein perfektes Buch. Bis ins letzte ausgeklügelt die Balance zwischen Realität und Fiktion, messerscharf treffen die Paradoxien aufeinander, anregend sind nach wie vor die Thesen zu Kunst und Leben, überzeugend wirkt die Schilderung der Dekadenz, des Dandyismus und der Nachtseiten der Großstadt, und das Verbrechen nimmt […]

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Ansichten vom Großen Umsonst. Essays. (1991)

In seinen brillant verfassten Essays übt der Philosoph und Schriftsteller Ulrich Horstmann aus pessimistischer Weltsicht scharfsinnig und satirisch Kritik an einer ihm fragwürdig gewordenen Menschheits- und Zivilisationsgeschichte. Mit intellektueller Eloquenz und frappierenden Denkansätzen mutet Horstmann dem Leser eine aufregende, an die Substanz gehende Lektüre zu, in der das „Prinzip Umsonst“ leitmotivisch die Schlussakkorde intoniert. Ansichten […]

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Jack London: Romane und Erzählungen (ab 1990)

Alaska-Erzählungen Fesselnd und dramatisch zugespitzt wird der harte Daseinskampf der Menschen und der Tiere in Jack Londons berühmtesten Tierromanen durch die Neuübersetzung zu einem neuen, sprachgewaltigen Leseerlebnis. Wird in „Ruf der Wildnis“ der zahme Schlittenhund Buck zum reißenden Wolf, so wird in „Wolfsblut“ der allmähliche Übergang von der Wildheit des Tieres zum Begleiter und Helfer […]

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Kunstgriffe. Auskünfte zur Reichweite von Literaturtheorie und Literaturkritik. (1990)

Die Beiträge beschäftigen sich mit Themen aus den Bereichen: Utopieforschung, Satiretheorie, Dramentheorie, Übersetzungskritik, moderne Literaturtheorie und Stilgeschichte. Literaturhistorische Arbeiten sind ebenso vertreten wie Untersuchungen zu einzelnen Autoren wie William Shakespeare, Alexander Pope, David Hume, William Blake, S.T. Coleridge, Bernard Shaw, E.M. Forster und James Joyce. Ulrich Horstmann/Wolfgang Zach (Hrsg.): Kunstgriffe. Auskünfte zur Reichweite von Literaturtheorie […]

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Patzer. Roman. (1990)

„Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm. Kalte Füße hat es auch. Das Männlein war ich.“ Malte Patzer bei herbstlichen Waldspaziergang mit Freundin Bérénice, die Start und Sinkflug eines Ahornblatts voraussagt, denn dieser dämliche Fetzen Kompost wird die Welt verändern. Mit dem Fall des Ahorns beginnt Patzers Fall von einem Alptraum in die […]

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Philipp Mainländer: Philosophie der Erlösung. (1989)

Philipp Mainländer hat sich am 1. April 1876 das Leben genommen. In seinem Todesjahr vollendet er seine zweibändige, 1.300 Seiten umfassende „Philosophie der Erlösung“. Sie propagiert einen Schopenhauer noch überbietenden kosmischen Pessimismus, für den der Weltprozeß mit Abnutzung, Seinsverschleiß und Wirklichkeitszersetzung gleichzusetzen ist. Damit entwirft Mainländer die erste und einzige Metaphysik der Entropie. Philipp Mainländer: […]

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