Mit Todesengelszungen: Freisprüche für Selbstmörder von Seneca bis Cioran nebst einem Plädoyer gegen die neue Zwangsjacke. (2015)

Das christliche Abendland hat den Selbstmord verteufelt, die Leichen der Selbstmörder geschändet und ihren Angehörigen übel mitgespielt. Die Heillosen freizusprechen, wie es die hier aufgenommenen Autoren von Seneca über Montaigne, Burton und Hume bis zu Jean Améry und Hermann Burger tun, war bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht ohne Risiko. Aber inzwischen ist die Toleranz […]

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Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. (2015, 1985)

Ein Science-fiction-Roman vom Autor des „Untiers“ – eine bitterböse satirische Parabel mit Rundumschlägen auf gegenwärtige Wirklichkeit, der atomare Untergang als Vollendung der sogenannten Intelligenz auf dem Planeten Erde. Ulrich Horstmann. Das Glück von OmB’assa. Phantastischer Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1985. Ergänzte Neuauflage unter dem Titel „Das Glück von OmB’assa nebst Das einzig Wahre […]

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Schreibweise. Warum Schriftsteller mehr von der Literatur verstehen als ihre akademischen Bevormunder. (2014)

Literatur- und kulturwissenschaftliche Theorien vermehren sich bei gelehrter Stallfütterung (Lichtenberg) wie die Karnickel. Noch mehr große Würfe aber wollen wir uns nicht an den Hals laden. Was vonnöten wäre, ist vielmehr ein Proliferationsstopp. Die vorliegende Polemik greift dazu auf eine in Verruf geratene Praxis zurück: das Zuhören. Die Schreibweisen, denen wir unser Ohr leihen, sind […]

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Im Reich der Freiheit. Wechselspiele. (2014)

Dies ist das Ländchen Wohlgemut da herrscht ein frohes Treiben Dem Staatsmann quillt sein Konvolut vor lauter Dankesschreiben Schon Kindern ist so wunderbar daß sie mit Tränen kämpfen und Greise schlucken Pharmaka die Lebenslust zu dämpfen So geht das große Ringelreihn tief in die lauen Nächte wir alle wollen Brüder sein und keiner hält mehr […]

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Abschreckungskunst. Zur Ehrenrettung der apokalyptischen Phantasie. (2012)

Warum hat der Dritte Weltkrieg nicht stattgefunden? Das ist die Leitfrage des vorliegenden Buches. Es beschreibt die Rolle der apokalyptischen Phantasie, die sich und uns das Schlimmste ausmalt, um es zu verhüten. Einen Grund zum Feiern gibt es trotzdem nicht. Die Arsenale sind weiterhin gefüllt. Der Kampf der Kriegsspiele und Simulationen geht weiter. Ulrich Horstmann: […]

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Der lange Schatten der Melancholie (2012, 1985)

Gäbe es den Anschauungsunterricht der „großen“ Historie nicht, so könnte einen schon die Binnengeschichte der Melancholie melancholisch werden lassen angesichts jenes unermüdlichen Verkleinerns, Verkennens und Verketzerns, das in ihr den Ton angibt. Die Medizin, die Theologie, die „aufgeklärte“ Philosophie, sie alle entwickeln „Roßkuren“ gegen die Schwermut. Ihre Triumphe sind endlos, während die Melancholie von Niederlage […]

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Die Untröstlichen / Die stillen Brüter. Ein Melancholie-Lesebuch. (2011, 1992)

In diesem Lesebuch ist eine illustre Gesellschaft des „angeschwärzten Lebensgefühls“ versammelt, die den Facettenreichtum der melancholischen Geisteshaltung in der Neuzeit vor Augen führt. Wer ihre Texte liest, wird entdecken, daß Melancholie keineswegs die Dumpfheit des Trübsalblasens ist. Vielmehr ist sie jene mit Humor und ironischem Hintersinn gepaarte Distanz zur Welt, die uns dem Terror des […]

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