Ulrich Horstmann, geboren 1949, aufgewachsen unter beredten Büchern im mundfaulsten Teil Westfalens. Studium der Anglistik und Philosophie. Im Besitz der niederen und höheren akademischen Weihen, gleichwohl der literarischen Schwarzarbeit ergeben: Erzählungen, Lyrik, Theaterstücke, Hörspiele, Aphorismen, Romane – und die Streitschrift „Das Untier“ (1983), die das „Neue Deutschland“ zu der besorgten Anfrage veranlasste, „wann Professor Horstmann seinen Nervenarzt zuletzt konsultiert hat“.

Frank Mueller Bibliografie zu Ulrich Horstmann April 2017

 

Lebenslauf

  • Geb. am 31. Mai 1949 in Bünde/Westf.
  • 1968–1973: Studium der Anglistik, Philosophie und Pädagogik (Abschluß Staatsexamen)
  • 19.07.1974: Promotion (WWU Münster)
  • Juli–Okt. 1977: Visiting Lecturer an der University of South Africa, Pretoria
  • 1979–1981: Habilitandenstipendium der DFG
  • 10.07.1981: Erteilung der Venia Legendi im Fach Englische Philologie (WWU Münster)
  • 29.09.1982: Ernennung zum Professor auf Zeit (C2)
  • Jan.–Juni 1989: Visiting Researcher an der Georgetown University, Washington D.C.
  • 01.10.1991: Ruf auf eine C3-Professur für neuere englische u. amerikanische Literatur an der JLU Gießen
  • Juni–Aug. 1993: Visiting Professor an der University of Wisconsin-Madison
  • Juni–Aug. 1996: Visiting Professor an der University of Wisconsin-Milwaukee
  • 1995/1996: Dekan des FB 10 – Anglistik der JLU Giessen
  • Juni–Aug. 1999: Visiting Professor an der University of Wisconsin-Milwaukee
  • 2004–2005: Geschäftsführender Direktor des Instituts für Anglistik der JLU Giessen
  • September 2014: Emeritierung

 

Pressestimmen

Mit dem Vortrag des Münsteraners Ulrich Horstmann bot das Symposium (über die „Lust am Ende“, veranstaltet in Salzburg) (…) ein Beispiel für die Macht des „doublethink“. „Die Menschenleere ist auszudenken“, hieß sein Thema; aber statt harter und bitterernster Worte bekam das Auditorium einen manieristisch formulierten Essay zu hören, dessen Gestalt in auffallendem Gegensatz zum Inhalt stand. Horstmann, der Verkünder und Lobredner der Apokalypse, scheint seinerseits etwas zu tun, was er dem Homo sapiens mit folgenden Worten zum Vorwurf macht: er „wippt biped auf den Hinterläufen und bestätigt sich, von Symposium zu Symposium eilend, seine Unverzichtbarkeit“. Er begnügte sich nicht damit, das bevorstehende Ende der Gattung Mensch als unausweichlich anzukündigen. Er ging einen entscheidenden Schritt weiter und behauptete, daß „der Tod aller, ein globales Sterben“ sinnvoll und wünschenswert sei. Er sprach von der „Sinnhaltigkeit der Apokalypse“ und nannte die Vorstellung einer menschenleeren Erde „ungleich paradiesischer“ als alle Heilsversprechen der Philosophie. Sein von ihm selbst so genanntes „anthropofugales Denken“ will den Menschen als archimedischen Punkt des Überlegens und Überlebens eliminieren – ein Kraftakt, der natürlich unmöglich ist, ohne zuvor einen anderen archimedischen Punkt gefunden und bezogen zu haben. Über den wußte Ulrich Horstmann aber nichts zu sagen.

K.A.: Weltuntergangsspiele. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.5.1984.

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Die Zeit bis zum Ende, das er in (den) Einleitungssätzen zu seinem Buch „Das Untier“ (1983) so wortgewaltig beschwört, wird sich Ulrich Horstmann noch ein wenig verschönen können: mit der stattlichen Preissumme von 25.000 Mark, die ihm am vergangenen Samstag in Hamburg mitsamt dem Kleistpreis 1988 überreicht wurden. Günter Kunert, der diesjährige Vertrauensmann der Jury, hatte Ulrich Horstmann wegen seines radikal apokalyptischen Weltbilds für preiswürdig befunden. Seine Auswahl, so Kunert, knüpfe an die große Tradition des alten Kleistpreises an. (…) Horstmann wendet sich gegen die Philosophie der Aufklärung, die der Geschichte einen Sinn gibt, den des immerwährenden Fortschritts. Er selbst wendet diesen unterstellten Fortschritt ins Negative: den unweigerlichen Untergang. Von solch einer Haltung, solch einem gesicherten Wissen aber geht keine Irritation aus. Man kann sich beruhigt zurücklehnen. Und warten. Auf das Ende.

Birgit Haustedt: Wegzehrung für den Untergang. In: die tageszeitung, 25.10.1988.

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In Gedichten, Prosa, Theaterstücken und philosophischen Essays wird (…) das Endspiel schwelgerisch und mit Pathos zelebriert, um dem Zeitbewußtsein auf die Sprünge zu helfen, wobei die Dramaturgie der Apokalypse und das Paradies der Menschenleere den üblichen Beteuerungen, daß es schon irgendwie weitergehen wird, frivol in einer Art negativer Affirmation entgegengestellt wird. Horstmann geht es um ein szenisches Durchdenken des Möglichen, um ein Ausleuchten des Schlimmsten, bevor es eintritt. Dabei wird Philosophie zur Poesie der Endspiele und der menschenleeren Welt in der Zeit danach. Das mag man zynisch nennen, als makabre Faszination am Spektakel des Weltendes ablehnen und den radikalen Nihilisten seiner eklatanten Widersprüche überführen und doch kommen in Horstmanns Sondierungen Zustände des Zeitbewußtseins in einer Schärfe zum Ausdruck, wie sie die akademische Zunft der Philosophen kaum kennt. (…) Gemäß dem von Nietzsche schon gegenüber Schopenhauer geführten Einspruch, daß wir lieber das Nichts wollen, als nicht mehr wollen, lassen sich Horstmanns Erkundungen auch lesen als Rettung des Sinns durch dessen Verkehrung. Horstmann ist ein Metaphysiker der Gattungsexistenz, kein Pragmatist, der anwendungsorientiert Probleme lösen will. Nicht als Ideologie, sondern als Anstoß verstanden, sind seine Schriften wohl ein notwendiger Stachel in der routinierten Indifferenz unserer Lebensbewältigung. Noch der Philosoph des Prinzips Hoffnung, Ernst Bloch, gegen den Horstmann gerne Sturm läuft, hat schließlich das „tiefe Recht“ eines radikalen Pessimismus verteidigt, in dem freilich nur im Ernstfall Denken und Lebenspraxis zusammenstimmen.

Florian Rötzer: Die allerletzte Aufklärung über den Menschen. In: Basler Zeitung, 25.10.1988.

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Wer oder was ist (…) dieser Ulrich Horstmann? Ein bösartiger Spaßvogel? Ein verkappter Moralist im Voltaireschen Sinne, der durch schwärzeste Negation unsere Überlebensgeister wachrütteln will? Oder eine unpassende, anstößige Wiedergeburt des Johannes, dessen Apokalypse auch bloß ein Schuß in den Ofen gewesen ist? Eine männliche Kassandra, ein schriftstellerisch begabter Hanussen, der uns aufs Glatteis des philosophischen Denkens führen will? Auf jeden Fall aber ist er ein Ärgernis allen Wohlmeinenden und Wohlgesonnenen, allen unaufgeklärten Optimisten, also allen jenen, die ihren Glauben an den Fortbestand der Menschheit aus nichts anderem beziehen als aus der Tatsache ihrer eigenen kläglichen Existenz.

Günter Kunert: Traum von der Menschenleere. Laudatio zum Kleist-Preis. In: Die Zeit, 28.10.1988.

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Ulrich Horstmann wird – zweifellos ein Höhepunkt heutiger Literatenexistenz – zu Fernsehtalkshows eingeladen, er wird mit Preisen ausgezeichnet (etwa mit dem Story-Preis des Magazins „Playboy“ und dem Kleist-Preis der Kleist-Gesellschaft), und ihm wurde die Ehre zuteil, im „Spiegel“ vorgestellt zu werden als ein „später Schüler Schopenhauers“. Das alles hat wenig zu tun mit der Qualität der Horstmannschen Publikationen, vielmehr mit ihrem Inhalt, der für ein gewisses Aufsehen sorgte. Der heute 40jährige aus dem westfälischen Bünde stammende Privatdozent der Anglistik hatte nämlich für sich eine zumindest originelle Möglichkeit gefunden, auf die real existierende Gefahr der Weltvernichtung durch die atomare Katastrophe zu reagieren: Während Friedensdichter und -demonstranten nicht müde wurden, vor der Apokalypse zu warnen, sagte Horstmann ungefähr: Die Menschheit bringt sich um? Recht so! Weitermachen! Der Mensch ist ein „Untier“ – So der Titel seines Buches von 1983. Diese „Philosophie der Menschenflucht“, beseelt vom Prinzip Hoffnungslosigkeit und durchaus nicht als Satire konzipiert, hat Horstmann bekannt gemacht. Und nun wiederholt und modifiziert er die publicitywirksame Provokation genüßlich. Daß ihm Kritiker Selbstgefälligkeit und Koketterie vorhalten, stört ihn offenbar ebensowenig wie die Tatsache, dass seine These inzwischen einen gewissen makabren Unterhaltungswert hat, dass flinke Journalisten ihn als „literarischen Fachmann für Untergangsfragen und andere Melancholica“ apostrophieren und dass er von anderen als „westfälischer Untergangshofer“ belächelt wird.

Gereimtes zum Steinerweichen. Ulrich Horstmanns neueste Lyrikproduktion. In: Die Welt, 29.7.1989.

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Das Faktum war nicht strittig: Kunst, vor allem Literatur, provoziert seit eh und je – zuletzt erst in Klagenfurt und Erlangen aufs Heftigste mit Urs Allemanns „Babyficker“. Die Frage war auch nicht, ob Literatur das darf. Aber muß sie es auch, um der Wirkung willen, um in die Gesellschaft hineinzuwirken, ja, um überhaupt gehört zu werden? (…) In der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bad Münstereifel führte das Thema „Literatur und Provokation“ überraschend zu heftigen Kontroversen. Der Anglist und Kleistpreisträger Ulrich Horstmann aus Münster wandte sich entschieden und von keinem Zweifel angekränkelt gegen die „Verwechslung von Kunst und Provokation“. Für ihn ist der – vermeintliche – Provokationszwang, dem die Literatur nach seiner Meinung unterliegt, eine „Krankheitserscheinung unserer Kultur“, die „fixe Idee dieses Jahrhunderts“. Kunst, meint Horstmann, sei erst das, was sich „vom Auslösenden“, vom Anlaß emanzipiert hat. Erst wenn sie die „Provokationsmasche“ erschöpft habe, werde die Kunst erlöst sein aus der „Fron der Weltverbesserei“. Mit dieser Bemerkung enthüllt sich der Pferdefuß seines Plädoyers für l’art pour l’art: Horstmann will die zweckfreie Kunst, die sich weder politisch noch gesellschaftlich engagiert, dadurch auch nicht stört: das Bekenntnis eines geradezu schon anachronistisch Konservativen, mit unerschütterlicher Arroganz vorgetragen.

Werner Schulze-Reimpell: In der Fron der Weltverbesserei. In: Stuttgarter Zeitung, 13.9.1991.

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Einer verweigerte sich einfach: „Wo Werte vorgebetet werden, geraten sie zu moralischen Rohrkrepierern. Gegen denjenigen, der Werte theoretisch behandeln will, muß man lauthals aufbegehren.“ Mit dieser Aussage stellte Ulrich Horstmann, Philosophie-Professor in Gießen, das diesjährige Symposium des Heidelberger Clubs für Wirtschaft und Kultur in Frage. Denn die 64 Referenten und 400 Teilnehmer wollten sich am 21./22. April in der Heidelberger Universität über das Thema „Werte – Worthülsen oder Wegweiser“ sprechen. Und sie sprachen. Unbeeindruckt von Horstmanns Protest.

Alexandra Rink: Besinnung auf alte Werte. In: Süddeutsche Zeitung, 2.5.1994.

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Ulrich Horstmann, Jahrgang 1949, Anglistikprofessor in Gießen, Kleistpreisträger 1988, ein Intellektueller, ein Egozentriker, jemand, der vom Olymp seiner Kunst und Wissenschaft nur allzugern hinabsteigt in die manchmal ach so banalen und profanen Untiefen der Alltagswelt. (…) Er treibt es an allen Fronten und sagt von sich: „Literarisch bin ich ein Amokläufer“. (…) Horstmann produziert und profiliert sich: mit einem unerschrockenen Hang zum Querdenkertum, einem subversiven Destruktionstrieb und mit einem Affront-Kurs, der sich gegen alles richtet, besonders den Wissenschaftsbetrieb, den Horstmann als „Verwertungsgesellschaft Philologie“ oder als „Unzucht mit Abhängigen“ geißelt. So lebt er aus der Konfrontation und fordert weiteren Widerspruch.

Walter Gödden: Es juckt das Fell / an windstillen Orten. In: Westfalenspiegel 3/95.

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In diesem Jahr wird es volljährig: das „Untier“. Mit diesem Buchtitel drückte Dr. Ulrich Horstmann 1983 der Suhrkamp-Reihe seinen Stempel auf. „Damals hagelte es Kritik, und wir bekamen anonyme Anrufe“, erinnert sich Horstmann 18 Jahre später: „Man schlug mir vor, ich solle mich aufhängen, anstatt Bücher zu schreiben. Kaum jemand hat verstanden, dass das Untier ein Kind des kalten Krieges war.“ Der 51jährige Horstmann sitzt am polierten Tisch seines Ess- und Arbeitszimmers im Marburger Südviertel, nippt am Tee und erklärt: „Es war doch damals möglich, jegliches Leben auf der Erde durch einen Krieg auszulöschen – die zentrale Aussage im ‚Untier’ lautete: Ja, warum tut ihr es dann nicht endlich?“ Sein Renommee als Philosoph sei mit dieser Veröffentlichung wohl ruiniert gewesen, meint der gebürtige Westfale heute. Also konzentrierte er sein akademisches Interesse fortan auf die Anglistik. Doch wer wie Horstmann über Edgar Allan Poe promoviert hat, weiß, dass die verborgenen Seiten und die Abgründe der menschlichen Natur die vielleicht interessanteren Facetten des Lebens sind. Ihnen spürt der Literat Horstmann nach, wenn der Hochschul-Professor Horstmann Feierabend hat. Von Münster mit einem kurzen Abstecher über das südliche Afrika gelangte der Anglist an die Gießener Justus-Liebig-Universität. „Wohl eher, weil in Gießen seinerzeit schlechter Wohnungen zu bekommen waren, haben wir uns in Marburg niedergelassen“, erzählt Horstmann und blickt aus dem Fenster auf den gegenüberliegenden Friedrichsplatz. Die Kulisse scheint wie geschaffen für die Sehnsucht nach dem 19. Jahrhundert, die der Wissenschaftler mit seiner Frau Helene teilt: Kein Computer, kein Anrufbeantworter, kein Fernsehgerät findet sich im privaten Refugium. Selbst die Tret-Nähmaschine im Korridor mit den Holzdielen ist wohl mehr als Staffage, ist Ausdruck eines Lebensgefühls, das mit Nostalgie und Nippes nichts zu tun hat, sondern eher mit dem Wunsch nach Langsamkeit in hektischen Zeiten. Freilich, an seiner Arbeitsstelle, im akademischen Betrieb, kommt auch Ulrich Horstmann nicht ohne elektronischen Datenfluss aus, selbst eine eigene Homepage (www.untier.de) unterhält er. Doch zuhause, an seinem „Tatort“, sitzt Horstmann über den handschriftlichen Manuskripten, verbraucht mehr Tinte zum Streichen denn zum Schreiben, brütet Literatur aus. (…) Durch das literarische Werk des Kleist-Preisträgers Horstmann zieht sich ein deutliches Bekenntnis zum Pessimismus. Doch die Rolle des depressiven Apokalyptikers liegt ihm ganz und gar nicht: „Pessimismus hat für nichts mit Kopfhängerei zu tun, aber ich bin der Meinung, das man ein Gegengewicht zu all der Schönfärberei braucht.“ Na ja, schön gefärbt ist sein näheres Umfeld vielleicht auch: Setzen die Horstmanns den Fuß vor die Tür, sehen sie in ihrem vergleichsweise pittoresken Wohnviertel Doppelverdiener mit liberal erzogenen Kindern, wurmfreien Golden Retrievern und abgasarmen Kombis der gehobenen Mittelklasse. Horstmanns drastische Gegenwelt ist die des Suffs und der Prostitution. „Ich lebe das aus – in meinem Kopf“, setzt er nach, und Helene Horstmann bestätigt: „Mein Mann hat einfach nur viel Fantasie.“

Carsten Beckmann: Leicht verderbliche Göttinnen und wiedergekehrte Halbgötter. In: Oberhessische Presse, 26.4.2001

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Seinen „Ausmusterungsbescheid“ unterschrieb der Marburger Ulrich Horstmann, Kleist-Preisträger des Jahres 1988 und Hochschullehrer für Anglistik an der Universität Gießen, im letzten Sommer. Nach dreißig Jahren, so erklärte Horstmann während seines Vortrags in München, in denen er seinem Brotberuf die Zeit gestohlen und sich seinem heimlichen Laster hingegeben habe, strecke er die Waffen. Die Rede war von der Literatur, der der literarische Schwarzarbeiter Horstmann seit 1973 immer wieder fleißig zugesprochen hatte. Horstmann, Jahrgang 1949, stolperte mit dem apokalyptischen Bestseller „Das Untier“ (1983) auf die Bühne. Es folgten Aphorismen („Hirnschlag“, 1983), Gedichte („Altstadt mit Skins“, 1995), Prosa („Konservatorium“, 1996), mehrere Romane sowie – unter dem Titel „Beschwörung Schattenreich“ (1997) – sämtliche Theaterstücke und Hörspiele. Damit sollte jetzt Schluss sein. Schriftsteller zu sein, verkündete Horstmann, sei ein Schicksal, das sich mit jedem Buch wenden kann. Die Kunst sei nicht verfügbar, sie verfüge über den Autor. Oder auch nicht.

Frank Müller: Kleist-Preisträger Horstmann beendet Schriftstellerdasein. Das Allerletzte – Gedichtzyklus „Picknick am Schlagfluss“. In: Neue Marburger Zeitung, 22.6.2005.