Wolfgang Schröder: Vom Gähnen und Schlucken des Abgrunds: Ulrich Horstmann, Karl Valentin, Friedrich Hölderlin. (2018)

In einem realsatirischen Brief vom Mai 1929 betrachtet Karl Valentin seine „jetzige armselige Lage“, wobei er zugleich in allgemeineren Zusammenhängen denkt. Er betont, man könne „stundenlang über die Welt und deren Angehörige kritisieren“. Was sein eigenes Befinden angeht, liest man, wie Valentin mit bitterem Humor die Klippen der Reflexion – und der Rechtschreibung – nimmt: […]

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